Wasserzähler

Wasserzähler erfassen präzise den individuellen Verbrauch in Wohnungen und Gebäuden. Ob Kaltwasserzähler, Warmwasserzähler, Ein- oder Mehrstrahl – sie sichern eine exakte und zuverlässige Kostenabrechnung.
Für Hausbesitzer, Mieter und Verwalter sind Wasserzähler unverzichtbar. Sie ermöglichen eine faire Verteilung der Wasserkosten und sorgen für Transparenz bei der Verbrauchsmessung.
Moderne Wasserzähler helfen nicht nur, den Verbrauch exakt zu erfassen, sondern auch Einsparpotenziale sichtbar zu machen – ein Plus für Umwelt, Kostenkontrolle und Nachhaltigkeit.

Wasserzähler
Zur Ergebnisliste springen

Filter

5 Artikel
Spaltenraster
Auf Lager
Preis
bis
Der höchste Preis ist €69,90
Hersteller
Anschluss
Einbaulänge
Nenndurchfluss
Spaltenraster

Filtern

Auf Lager
Preis
bis
Der höchste Preis ist €69,90
Hersteller
Anschluss
Einbaulänge
Nenndurchfluss

FAQ

Wie kann ich Wasser sparen?

Ein regelmäßiger Blick auf den Wasserzähler zeigt den eigenen Verbrauch und hilft, Einsparpotenziale zu erkennen – etwa bei tropfenden Armaturen oder ineffizienten Geräten.

Was kostet ein Wasserzähler?

Die Preise variieren je nach Bauart, Größe und Ausstattung. Mechanische Modelle sind günstiger, digitale oder funkfähige Zähler etwas teurer, bieten aber mehr Komfort.

Was ist der Unterschied zwischen mechanischen und elektronischen Wasserzählern?

Mechanische Modelle arbeiten mit Flügelrad und Zählwerk, elektronische Zähler erfassen den Durchfluss digital – oft mit Funkmodul oder Fernauslesung.

Was passiert, wenn der Zähler defekt ist?

Ein defekter Wasserzähler muss sofort vom Fachbetrieb überprüft oder ersetzt werden. Eine fehlerhafte Messung kann rechtliche Folgen haben.

Kann man den Zähler selbst ablesen?

Ja. Die Anzeige erfolgt in Kubikmetern. Wichtig ist, den Wert korrekt zu notieren und ggf. dem Versorger mitzuteilen.

Wie oft muss ein Wasserzähler getauscht werden?

In Deutschland beträgt die Eichfrist in der Regel 6 Jahre. Danach muss der Zähler überprüft oder ersetzt werden.

Funktionsweise eines Wasserzählers

Ein Wasserzähler misst den Wasserdurchfluss durch mechanische oder elektronische Verfahren.

Bei mechanischen Zählern treibt der Wasserstrom ein Flügelrad an, dessen Bewegung über ein Getriebe auf ein Zählwerk übertragen wird. Diese Bauweise ist
weit verbreitet in Wohngebäuden.

Elektronische oder Ultraschall-Wasserzähler messen den Durchfluss digital und ermöglichen eine exakte Datenerfassung sowie teilweise eine Funk- oder Fernablesung. Für eine korrekte Messung müssen Einbaulage, Fließrichtung und Strömungsverhältnisse beachtet werden. Eine fachgerechte Installation stellt sicher, dass der Verbrauch präzise und rechtssicher erfasst wird.

Warum ist ein Wasserzähler wichtig?

  • Verbrauchsabhängige Abrechnung: Jeder Nutzer zahlt nur für den tatsächlichen Verbrauch.
  • Transparenz und Kontrolle: Durch regelmäßige Ablesung können ungewöhnliche Verbrauchsschwankungen oder Leckagen erkannt werden.
  • Gesetzliche Anforderungen: In Deutschland sind geeichte Zähler für die Abrechnung vorgeschrieben.
  • Kosteneinsparung:
    Wer seinen Verbrauch kennt, kann gezielt Wasser sparen und Kosten senken.

Einbau, Ablesung und Wartung

Einbauhinweise

  • Der Wasserzähler muss in Fließrichtung und Einbaulage (horizontal oder vertikal) korrekt montiert werden.
  • Vor und hinter dem Zähler sollten Absperrventile installiert sein.
  • Eine ausreichende Vorlaufstrecke sorgt für eine gleichmäßige Strömung und präzise Messung.
  • Bei Warmwasserzählern sind Rückflussverhinderer häufig vorgeschrieben.

Ablesung

  • Der Verbrauch wird in Kubikmetern (m³) angezeigt.
  • Schwarze Zahlen stellen ganze Kubikmeter dar, rote Zahlen oder Zeiger zeigen Dezimalstellen an.
  • Elektronische Zähler können über ein Display verschiedene Werte anzeigen.

Wartung

  • Nach Ablauf der Eichfrist ist der Zähler auszutauschen oder neu zu prüfen.
  • Ablagerungen oder Verschmutzungen können die Genauigkeit beeinträchtigen.
  • Eine regelmäßige Kontrolle hilft, Funktionsstörungen frühzeitig zu erkennen.

Aufputz- und Unterputz-Wasserzähler – die Unterschiede

Aufputz-Wasserzähler

Ein Aufputz-Wasserzähler wird sichtbar auf der Leitung
montiert, meist im Keller, Hausanschlussraum oder Technikraum.

Vorteile:

  • Einfacher Zugang zur Ablesung
  • Leichter Austausch und Wartung
  • Ideal für Nachrüstungen oder Altbauten

Unterputz-Wasserzähler

Ein Unterputz-Wasserzähler wird in die Wand oder in eine
Montageeinheit eingebaut. Nur das Ablesefenster ist sichtbar.

Vorteile:

  • Optisch unauffällige Installation
  • Ideal für Neubauten oder moderne Bäder

Wasserzähler unterscheiden sich nach verschiedenen
Kriterien:

Messprinzip:

  • Flügelradzähler (Einstrahl oder Mehrstrahl) – Standard in Wohnungen
  • Ringkolben- und Verdrängungszähler – für kleine Durchflussmengen
  • Turbinenzähler / Woltmannzähler – für hohe Volumenströme

Messbereich:

  • Minimaldurchfluss (Q1) – kleinster messbarer Durchfluss
  • Nenn- oder Dauerdurchfluss (Q3) – empfohlener Betriebsbereich
  • Maximaldurchfluss (Q4) – höchster zulässiger Durchfluss

Eichgültigkeit:

  • In Deutschland beträgt die Eichfrist meist 6 Jahre. Danach muss der Zähler geprüft oder ersetzt werden.

Auswahl des richtigen Wasserzählers

Beim Kauf sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Geeichte Ausführung gemäß Mess- und Eichgesetz
  • Passender Messbereich zum Wasserverbrauch
  • Einbauart: Aufputz oder Unterputz
  • Einfache Zugänglichkeit zur Ablesung
  • Zukunftssichere Technik (z. B. Funk- oder Impulsmodul)
  • Montage durch einen Fachbetrieb
  • Optional: zusätzlicher Zähler für Gartenwasser oder Nebennutzung

2-in-1 Wasserzähler für Warm- und Kaltwasser

Sogenannte 2-in-1 Wasserzähler erfassen Warm- und
Kaltwasser gleichzeitig. Sie verfügen über getrennte Messsysteme in einem Gehäuse und ermöglichen eine präzise Trennung des Verbrauchs beider Medien.
Solche Geräte sind besonders in Mehrfamilienhäusern oder bei separaten Heizsystemen praktisch.