Wärmezähler

Wärmezähler erfassen den Durchfluss und die Temperaturdifferenz, um die verbrauchte Wärmemenge exakt zu berechnen. Besonders Ultraschall-Wärmezähler bieten höchste Messgenauigkeit, verschleißfreie Technik und lange Batterielebensdauer.
Für Eigentümer, Mieter und Verwalter sind Wärmemengenzähler die Basis einer fairen Heizkostenabrechnung. Sie sorgen für Transparenz und verhindern Streit über den tatsächlichen Energieverbrauch.
Ein moderner Wärmezähler unterstützt die Energieeffizienz. Er macht Heizverbräuche sichtbar, senkt Kosten und leistet einen aktiven Beitrag zur Nachhaltigkeit im Gebäudemanagement.

Wärmezähler
Zur Ergebnisliste springen

Filter

5 Artikel
Spaltenraster
Auf Lager
Preis
bis
Der höchste Preis ist €169,90
Hersteller
Anschluss
Einbaulänge
Nenndurchfluss
Spaltenraster

Filtern

Auf Lager
Preis
bis
Der höchste Preis ist €169,90
Hersteller
Anschluss
Einbaulänge
Nenndurchfluss

FAQ

Welche Messprinzipien gibt es?

Mechanische Messsysteme (Flügelrad, Woltmann) und statische Ultraschall-Systeme. Ultraschallgeräte sind verschleißfrei und besonders präzise.

Wie wählt man die richtige Größe?

Der Nenndurchfluss des Zählers sollte dem tatsächlichen Volumenstrom der Anlage entsprechen. Zu große oder zu kleine Geräte führen zu Messabweichungen.

Kann man Wärmemengenzähler nachrüsten?

Ja, bei bestehenden Heizungsanlagen ist eine Nachrüstung problemlos möglich, sofern ausreichend Platz und geeignete Anschlüsse vorhanden sind.

Wie lange gilt die Eichfrist?

In Deutschland beträgt die Eichfrist bei Wärmemengenzählern sechs Jahre. Danach ist eine Nacheichung oder ein Austausch notwendig.

Ist eine Fernablesung Pflicht?

In Neubauten und bei modernen Geräten wird zunehmend eine Fernablesung vorgeschrieben, um den Energieverbrauch effizient zu erfassen.

Welche Fehler treten häufig auf?

Falsche Fließrichtung, vertauschte Fühler oder fehlende Beruhigungsstrecken können Messfehler verursachen.

Was kostet ein Wärmemengenzähler?

Die Gerätepreise liegen in der Regel zwischen 100 und 200 Euro, je nach Baugröße und Ausstattung. Hinzu kommen Einbaukosten.

Wie wird ein Wärmemengenzähler abgelesen?

Der Zähler zeigt die Werte auf einem Display an oder überträgt sie per Funk, M-Bus oder S0-Schnittstelle an ein Ablesesystem.

Was bedeutet Aufputz-Montage?

„Aufputz“ bedeutet, dass das Gerät sichtbar auf der Wand oder Rohrleitung montiert ist. Diese Bauform ist besonders für Nachrüstungen geeignet.

Was ist ein Kapsel-Wärmemengenzähler?

Ein Messgerät, bei dem die eigentliche Messeinheit als austauschbare Kapsel in eine feste Rohrverbindung eingesetzt wird – ideal für schnellen Austausch bei dem Eichwechsel.

Welche Bauarten gibt es?

Es gibt Kompakt- und Kapselzähler, Geräte mit mechanischer Messung (Flügelrad, Woltmann) oder statischer Messung (Ultraschall).

Wann ist ein Wärmemengenzähler erforderlich?

Er ist notwendig, wenn Wärme verbrauchsabhängig abgerechnet werden soll – zum Beispiel in Mehrfamilienhäusern, bei Fernwärmeanschlüssen oder in Anlagen mit Wärmepumpe.

Worin unterscheidet sich ein Wärmemengenzähler von einem Heizkostenverteiler?

Ein Wärmemengenzähler misst die tatsächliche Wärmeenergie in physikalischen Einheiten. Ein Heizkostenverteiler erfasst lediglich Temperaturunterschiede an Heizkörpern und liefert keine genauen Verbrauchswerte.

Wie funktioniert ein Wärmemengenzähler?

Das Gerät misst den Volumenstrom und die Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf und Rücklauf. Aus diesen Werten wird die übertragene Energie in kWh berechnet.

Was ist ein Wärmemengenzähler?

Ein Wärmemengenzähler ist ein Messgerät, das die übertragene Wärmeenergie in Heiz- oder Kühlkreisläufen erfasst.

Warum ein Wärmemengenzähler sinnvoll ist:

  • Exakte Erfassung des tatsächlichen Wärmeverbrauchs – ideal für Mehrfamilienhäuser, Gewerbeanlagen oder Fernwärmeanschlüsse.
  • Ermöglicht eine verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung, die deutlich gerechter ist als pauschale Methoden.
  • Bietet Transparenz über den Energieverbrauch und erlaubt Optimierungen zur Steigerung der Effizienz.


Aufbau und Funktionsweise

Ein Wärmemengenzähler besteht aus drei Hauptkomponenten:

  1. Volumenmessteil:
    Misst die Menge des durchströmenden Mediums (meist Wasser) – mechanisch oder mittels Ultraschalls.
  2. Temperaturfühler:
    Zwei Sensoren messen die Temperaturen im Vorlauf und Rücklauf.
  3. Rechenwerk:
    Berechnet aus Volumenstrom, Temperaturdifferenz, Dichte und spezifischer Wärmekapazität die übertragene Wärmemenge.


Einbau und Betrieb

  • Der Wärmemengenzähler muss fachgerecht installiert werden – korrekte Fließrichtung, geeignete Einbaulage und ausreichende Beruhigungsstrecken sind entscheidend.
  • Geräte, die zur Abrechnung genutzt werden, müssen geeicht sein. Die Eichgültigkeit beträgt in Deutschland in der Regel sechs Jahre.
  • Moderne Geräte bieten häufig eine Funk- oder M-Bus-Schnittstelle für die Fernablesung.
  • Einsatzgebiete sind z. B. Fernwärme, Mehrfamilienhäuser, Heizungsanlagen mit Fußbodenheizung, Wärmepumpen- und Solarthermieanlagen.


Vorteile

  • Präzise Erfassung des Wärmeverbrauchs.
  • Transparente und gerechte Heizkostenabrechnung.
  • Unterstützt energieeffizientes Verhalten durch nachvollziehbare Verbrauchsdaten.



Kapsel-Wärmemengenzähler vs. Kompakt-Wärmemengenzähler

Wärmemengenzähler unterscheiden sich nicht nur in der
Messtechnik (mechanisch oder Ultraschall), sondern auch in der Montageart.
Besonders relevant sind Kapsel-Wärmemengenzähler und Aufputz-Wärmemengenzähler.

Kapsel-Wärmemengenzähler

Ein Kapsel-Wärmemengenzähler, auch Messkapsel genannt,
besteht aus einer austauschbaren Messeinheit, die in ein fest installiertes
Rohr- oder Anschlussstück eingesetzt wird.

Eigenschaften und Vorteile:

  • Schneller und einfacher Austausch beim Eichwechsel – es muss nur die Kapsel, nicht das komplette Messgerät, getauscht werden.
  • Besonders geeignet für Wohnungsanlagen und Mehrfamilienhäuser mit standardisierten Einbaublöcken.
  • Geringe Aufwandszeit beim Wechsel und hohe Wartungsfreundlichkeit.

Kompakt-Wärmemengenzähler

Kompakt-Wärmemengenzähler werden sichtbar an freiliegenden
Heizungs- und Verteilerrohren montiert. Diese Bauform ist besonders bei Nachrüstungen oder in Technikräumen üblich.


Eigenschaften und Vorteile:

  • Leicht zugänglich für Ablesung und Wartung.
  • Ideal für Nachrüstung oder Modernisierung, da keine Unterputzinstallation erforderlich ist.
  • Flexible Montage an nahezu jeder Rohrleitung möglich.