Heizkostenverteiler

Heizkostenverteiler messen die abgegebene Wärme direkt am Heizkörper. Elektronische Modelle liefern deutlich genauere Daten als klassische Verdunstungsgeräte und sichern eine faire Verbrauchserfassung.
Für Mieter und Vermieter bieten elektronische Heizkostenverteiler die Grundlage für eine transparente Heizkostenabrechnung. Jeder Nutzer zahlt nur den tatsächlichen Verbrauch – nachvollziehbar und gerecht.
Moderne Heizkostenverteiler arbeiten wartungsarm, energieeffizient und zuverlässig. Sie unterstützen eine faire Verbrauchsmessung und tragen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Heizenergie bei.

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FAQ

Kann ich Heizkostenverteiler selbst montieren?

Die Montage sollte von Fachpersonal durchgeführt werden, da falsche Positionierung oder falsche Bewertungsfaktoren die Messergebnisse verfälschen können.

Wie lange halten Heizkostenverteiler?

Die durchschnittliche Lebensdauer beträgt 10 Jahre. Danach ist in der Regel ein Austausch erforderlich.

Sind Funk-Heizkostenverteiler sicher?

Ja. Die Funkübertragung ist verschlüsselt und anonymisiert.Die Systeme erfüllen die Anforderungen der DSGVO und der EED.

Wie oft werden die Geräte abgelesen?

Bei Funkgeräten erfolgt die monatliche oder jährliche Fernablesung automatisch.Manuelle Ablesungen sind bei älteren elektronischen Modellen einmal jährlich notwendig.

Kann ein Heizkostenverteiler den tatsächlichen Energieverbrauch messen?

Nein. Heizkostenverteiler zeigen relative Verbrauchseinheiten, keine Kilowattstunden.Die tatsächlichen Energiekosten ergeben sich erst aus der Gesamtabrechnung.

Wie funktioniert ein Heizkostenverteiler?

Das Gerät misst die Temperaturdifferenz zwischen Heizkörper und Raumluft über einen definierten Zeitraum.Diese Daten werden elektronisch in Verbrauchseinheiten umgerechnet, die später in der Heizkostenabrechnung verwendet werden.

Heizkostenverteiler – Allgemeine Informationen

Was ist ein Heizkostenverteiler?

Ein Heizkostenverteiler ist ein Messgerät, das den anteiligen
Wärmeverbrauch einzelner Heizkörper
in Mehrfamilienhäusern oder gewerblichen Gebäuden erfasst. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der verbrauchsabhängigen Heizkostenabrechnung, wie sie in der Heizkostenverordnung (HKVO) vorgeschrieben ist.

Im Gegensatz zu Wärmemengenzählern messen Heizkostenverteiler nicht den exakten Energieverbrauch in Kilowattstunden, sondern erfassen relative Verbrauchswerte, die zur Verteilung der Gesamtheizkosten herangezogen werden.

Arten von Heizkostenverteilern

1. Elektronische Heizkostenverteiler

Elektronische Geräte haben „analoge Verdunster“ weitgehend ersetzt.

Sie arbeiten mit Temperatursensoren, die sowohl die Oberflächentemperatur des Heizkörpers als auch die Raumlufttemperatur erfassen.

Aus der Temperaturdifferenz und der Zeitdauer berechnet ein Mikroprozessor den Verbrauchswert.

Diese Werte werden auf einem digitalen Display angezeigt und regelmäßig gespeichert.

Vorteile:

  • Hohe Messgenauigkeit durch elektronische Sensorik
  • Automatische Speicherung von Stichtagswerten (z. B. 31.12.)
  • Manipulationssicher und wartungsarm
  • Keine Verdunstungsflüssigkeit erforderlich

2. Funk-Heizkostenverteiler

Funk-Heizkostenverteiler sind eine Weiterentwicklung
elektronischer Geräte
.

Sie verfügen über ein integriertes Funkmodul, das die Verbrauchsdaten drahtlos an ein zentrales Datenerfassungssystem (z. B. Funk-Gateway) übermittelt.

Dies ermöglicht eine Fernablesung, ohne dass ein Ableser die Wohnung betreten muss.

Vorteile:

  • Ablesung ohne Wohnungszugang Komfortabel und datensicher nach EU-Datenschutzrichtlinien
  • Automatische Erfassung und Übertragung von Monats- oder Jahreswerten
  • Zukunftssicher durch EED-konforme Fernablesung (EU-Energieeffizienzrichtlinie)

Installation und Montage

Heizkostenverteiler werden in der Regel mittig auf dem Heizkörper montiert.

Dabei ist die Montageposition entscheidend für korrekte Messergebnisse.

Vor der Montage wird der sogenannte Bewertungsfaktor (Kc- oder Kr-Wert) anhand des Heizkörpertyps festgelegt.

Er berücksichtigt Heizkörpergröße, Bauart und Wärmeleistung.

Typische Montageschritte:

  1. Identifikation des Heizkörpers und Festlegung des Bewertungsfaktors
  2. Montage mit Metall- oder Klemmadapter
  3. Aktivierung des Geräts (bei Funkverteilern automatische Inbetriebnahme)
  4. Dokumentation der Seriennummer und Gerätestartwerte

Lebensdauer und Eichung

Elektronische Heizkostenverteiler und Funk-Heizkostenverteiler haben in der Regel eine Batterielebensdauer von 10 Jahren.

Nach Ablauf dieser Zeit sollte das Gerät ausgetauscht werden.

Datensicherheit und Datenschutz

Moderne Funk-Heizkostenverteiler senden Daten verschlüsselt
und personenunabhängig.

Die Kommunikation erfolgt über proprietäre Funkprotokolle oder
standardisierte OMS-Schnittstellen (Open Metering System)
.

Dadurch ist gewährleistet, dass keine personenbezogenen Daten übertragen werden.

Generelle Vorteile von Heizkostenverteilern

  • Gerechte und transparente Heizkostenabrechnung
  • Motivation zum sparsamen Energieverbrauch
  • Kein Betreten der Wohnung bei Funklösungen
  • Erfüllung gesetzlicher Vorgaben nach HKVO und EED
  • Einfache Integration in Smart-Meter-Systeme

Gesetzliche Grundlagen

Die Installation von Heizkostenverteilern ist in Deutschland
gesetzlich vorgeschrieben, wenn eine zentrale Heizungsanlage mehrere Nutzer versorgt.

Die Heizkostenverordnung (HKVO) regelt, dass mindestens 50 % der Heizkosten verbrauchsabhängig abzurechnen sind.

Seit der Novelle der HKVO (2021) müssen neu installierte Geräte fernablesbar sein, um den Anforderungen der EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) zu entsprechen.

Wichtige Vorschriften:

  • Pflicht zur Fernauslesbarkeit bei Neugeräten
  • Monatliche Verbrauchsinformationen für Nutzer
  • Datenschutz nach DSGVO bei Funkübertragung