Rauchwarnmelder

Rauchwarnmelder erkennen Rauchpartikel zuverlässig mittels optischer Sensoren. Viele Modelle sind als Funk-Rauchwarnmelder erhältlich, verfügen über eine Langzeitbatterie und erfüllen höchste Anforderungen an den Brandschutz.
Für Bewohner sind Rauchwarnmelder unverzichtbar. Sie warnen rechtzeitig vor Brandgefahren, retten Leben und sind gesetzlich vorgeschrieben durch die Rauchmelderpflicht in Wohnungen und Gebäuden.
Moderne Rauchwarnmelder kombinieren geringe Wartung, lange Batterielaufzeit und zuverlässige Technik. So bleibt die Sicherheit dauerhaft gewährleistet – effizient, ressourcenschonend und normgerecht.

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FAQ

Was ist ein Kombimelder?

Ein Kombimelder vereint Rauch- und Hitzesensor in einem Gerät – ideal für Räume mit wechselnden Umgebungsbedingungen.

Was passiert, wenn kein Rauchwarnmelder vorhanden ist?

Fehlende oder defekte Rauchwarnmelder können im Brandfall Versicherungsschutz und Haftung beeinträchtigen.

Wie oft müssen Rauchwarnmelder geprüft werden?

Empfohlen ist eine Funktionsprüfung mindestens einmal monatlich oder in regelmäßigen Abständen.

Was sind funkvernetzte Rauchwarnmelder?

Das sind Geräte, die per Funk miteinander verbunden sind. Erkennt ein Rauchmelder Rauch, lösen alle Geräte im Netzwerk Alarm aus – ideal für mehrstöckige Gebäude.

Muss ein Rauchwarnmelder auch in der Küche installiert werden?

Nein, dort empfiehlt sich ein Hitzewarnmelder, um Fehlalarme durch Dampf oder Kochdünste zu vermeiden.

Wie lange halten Rauchwarnmelder?

Die Lebensdauer beträgt in der Regel 10 Jahre. Danach sollte das Gerät ausgetauscht werden.

Wer ist für Installation und Wartung verantwortlich?

In der Regel der Eigentümer für die Installation, der Mieter für die regelmäßige Funktionsprüfung – je nach Landesbauordnung.

Wo müssen Rauchwarnmelder installiert werden?

In Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, die als Rettungswege dienen. In manchen Bundesländern auch in Wohnzimmern oder Aufenthaltsräumen.

Rauchwarnmelder – Allgemeine Informationen

Rauchwarnmelder gehören zu den wichtigsten Sicherheitseinrichtungen in Wohnräumen. Sie erkennen frühzeitig Brandrauch und warnen Bewohner rechtzeitig – insbesondere im Schlaf, wenn der Geruchssinn nicht aktiv ist. Neben klassischen Rauchwarnmeldern gibt es auch Hitzewarnmelder, die auf Temperaturanstieg reagieren, sowie funkvernetzte
Rauchmelder, bei denen mehrere Geräte miteinander kommunizieren. Dieser Text bietet umfassende, faktenbasierte Informationen – ideal zur Verwendung in einem Online-Shop.

Gesetzliche Grundlagen in Deutschland

In allen 16 Bundesländern besteht eine gesetzliche Pflicht
zur Ausstattung von Wohnungen und Wohnhäusern mit Rauchwarnmeldern. Diese Pflicht umfasst in der Regel Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, die als Rettungswege dienen.

Für Rauchwarnmelder gilt die europäische Norm DIN EN 14604, welche das CE-Kennzeichen voraussetzt.

Für Planung, Einbau, Betrieb und Wartung gilt die Norm DIN 14676.

Je nach Bundesland sind Eigentümer, Vermieter oder Bewohner für Einbau und Wartung verantwortlich. Die Details regeln die jeweiligen Landesbauordnungen.

Warum Rauchwarnmelder so wichtig sind

Bei Wohnungsbränden sterben die meisten Menschen nicht durch
Flammen, sondern durch Rauchvergiftung. Besonders nachts werden Brandgase oft zu spät bemerkt. Rauchwarnmelder können in solchen Fällen Leben retten, da sie frühzeitig Alarm schlagen.

Funkvernetzte Systeme erhöhen die Sicherheit zusätzlich, indem alle Melder gleichzeitig Alarm geben, sobald einer Rauchmelder Rauch erkennt – ideal für große Wohnungen oder mehrstöckige Häuser.

Funktionsweise von Rauch- und Hitzewarnmeldern

Die meisten Rauchwarnmelder arbeiten nach dem optischen
(photoelektrischen) Prinzip
. In einer Messkammer wird ein Lichtstrahl ausgesendet. Gelangen Rauchpartikel in diese Kammer, wird das Licht gestreut und von einem Sensor erkannt – der Alarm ertönt.

Hitzewarnmelder reagieren hingegen nicht auf Rauch, sondern auf Temperaturanstieg. Sie lösen Alarm aus, wenn eine bestimmte Maximaltemperatur erreicht oder ein schneller Temperaturanstieg gemessen wird. Dadurch eignen sie sich besonders für Räume wie Küchen, Garagen oder Werkstätten, wo Rauch oder Dampf häufig vorkommen.


Funkvernetzte Rauchwarnmelder sind miteinander verbunden. Erkennt ein Gerät Rauch, alarmieren alle vernetzten Geräte gleichzeitig – auch in anderen Räumen
oder Etagen.

Worauf beim Kauf zu achten ist

  • Normgerechte Qualität: Geräte sollten nach DIN EN 14604 zertifiziert und CE-gekennzeichnet sein.
  • Langzeitbatterie: Rauchwarnmelder mit fest eingebauter 10-Jahres-Lithiumbatterie sind wartungsarm.
  • Lautstärke: Der Alarm sollte mindestens 85 dB laut sein, um auch im Schlaf gehört zu werden.
  • Funkvernetzung: Empfehlenswert für größere Wohnungen oder Häuser, damit der Alarm überall wahrgenommen wird.
  • Montagefreundlichkeit: Geräte mit einfachem Steck- oder Magnetmontagesystem erleichtern den Einbau.
  • Zusatzfunktionen: Stummschaltung bei Fehlalarm, Testtaste, LED-Statusanzeige oder Batteriewarnung.
  • Lebensdauer: Nach etwa 10 Jahren sollten Rauchwarnmelder aus Sicherheitsgründen ersetzt werden.

Installation – die wichtigsten Regeln

  • Rauchwarnmelder gehören an die Decke, idealerweise in die Raummitte.
  • Abstand zur Wand mindestens 50 cm, unter Dachschrägen mindestens 30 cm.
  • Pro Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flur mindestens ein Melder.
  • In Fluren mit mehr als 15 Metern Länge sollten mehrere Melder installiert werden.
  • Keine Installation in der Nähe von Fenstern, Lüftungen oder Lampen.
  • In Küchen und Bädern sollte wegen Dampf ein Hitzewarnmelder statt Rauchmelder verwendet werden.
  • Nach dem Einbau unbedingt einen Funktionstest durchführen.

Wartung und Lebensdauer

Rauchwarnmelder müssen regelmäßig geprüft werden – empfohlen ist ein Test einmal im Monat oder zumindest einmal pro Quartal.

Staub und Schmutz können die Sensorik beeinträchtigen. Eine Reinigung mit dem Staubsauger (bei ausgeschaltetem Gerät) ist ausreichend.

Bei Geräten mit austauschbarer Batterie sollte diese einmal jährlich erneuert werden.

Bei fest eingebauten Langzeitbatterien ist der Austausch in der Regel erst nach 10 Jahren erforderlich.

Nach spätestens 10 Jahren sollte der gesamte Melder ersetzt werden, da Sensoren altern und die Funktionssicherheit nachlässt.

Wartungspflichten bei Mietwohnungen

Die Verantwortlichkeit für Wartung und Funktionsprüfung ist
in den Landesbauordnungen geregelt. In vielen Bundesländern ist der Eigentümer oder Vermieter für die Installation verantwortlich, während die regelmäßige Funktionsprüfung auf den Mieter übertragen werden kann.

Eine jährliche Wartung gilt als Mindeststandard. Viele Fachfirmen bieten Wartungsverträge an, um die gesetzlichen Pflichten zu erfüllen.